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Friwo-Compit Akkus und Ladegeräte, Ladetechnik auf hohem Niveau.

Die modenen, prozessorgeregelten Ladegeräte von Friwo-Compit erfüllen alle Anforderungen zum Laden von NiCd- und NiMh-Akkus.
Als erster Hersteller bietet Friwo-Compit einen Schnellader für NiMh-9V-Block-Akkus an. Das Speedy 9V lädt nicht nur in ca. zwei Stunden, sondern erhöht auch die Kapazität und Lebensdauer des Akkus.

Akkus gibt es in den Formen wie die bekannten Alkali-Mangan- und Zink-Kohle-Primärzellen in den IEC-Größen R03 (AAA, Lady), R6 (AA, Mignon), R14 (C, Baby) und R20 (D, mono). Der Buchstabe R steht für eine zylindrische Bauform (Rundzelle). [Die in Klammern gesetzten Buchstabenbezeichnungen beziehen sich auf nicht mehr gültige Bezeichnungen der USA-Norm (ANSI) sowie auf frühere, immer noch populäre Buchstaben-Codes bzw. Namen.]

Das System Alkali-Mangan arbeitet bei Entladung im Spannungsbereich zwischen 1,5 V (frisch) und 0,9 V (Entladeschluss nach IEC). Akkus besitzen hingegen bei Entladung eine nahezu konstante Entladespannung von 1,2 V pro Zelle (Systeme: Nickel-Cadmium, Nickel-Metallhydrid). Dieser Spannungswert entspricht etwa der mittleren Entladespannung von Alkali-Mangan-Batterien. Ein Austausch von Alkali-Mangan-Primärzellen gegen Akkus bereitet daher keine Schwierigkeiten.

Akkus werden in den Systemen Blei-Säure (2 V/Zelle), Nickel-Cadmium (1,2 V/Zelle) und Nickel-Metallhydrid (1,2 V/Zelle) angeboten. Eine Neuentwicklung stellt der Lithium-Ion-Akku dar (3,6 V/Zelle), der jedoch noch nicht allgemein verfügbar ist. Die Hersteller dieser Akkus wollen wegen der besonderen Ladetechnik die Kontrolle über den Einsatz haben. Falsche Ladetechnik kann den Akku zerstören und eine Explosion verursachen. Sie besitzen nicht nur eine relativ hohe Energiedichte, sondern auch eine hohe Belastbarkeit (2C). Ihre Spannung nimmt mit der Entladetiefe ab.

Akkus mit alkalischem oder saurem Elektrolyten zeichnen sich durch eine relativ konstante Entladespannung aus. Diese bricht bei Entladeende allerdings rasch zusammen. Die sogenannte Entladeschlußspannung von 0,9 - 1,5 V sollte genau überwacht werden. Weitere Entladung führt zur Tiefentladung die den Akku schädigt oder sogar zur Umpolung (NC) führen kann. Aus diesem Grund müssen die Zellen für Akkupacks sehr genau selektiert werden. Wird bei einem Akkupack die Gesamtspannung während der Entladung überwacht, wird von 100% identischer Kapazität ausgegangen. Der schwächste Akku ist aber bereits unter 1 V entladen wenn die Entladeschlußspannung des Akkupack noch nicht erreicht ist. Beim Laden ist der Effekt genau umgekehrt. Das bedeutet im Extremfall, daß bei einem Akkupack der schwächste Akku tiefentladen und der stärkste Akku überladen wird.

Die Einzelakkus werden beim Laden in Ladegräten wie der Gigabox von Friwo-Compit einzeln gepflegt und danken dies durch höhere Lebensdauer und stabile Kapazität.

Akkus haben eine geringere Kapazität als gleich große Alkali-Mangan- oder Zink-Kohle-Primärzellen, d.h., sie sind schneller entladen. Auch ist das Entladeende von Akkus nur schwer zu erkennen, da die Entladespannung bis kurz vor Entladeende relativ konstant ist, dann aber ziemlich rasch abfällt, was zu ärgerlichen Situationen führen kann, z.B. beim Fotografieren. Ein vor dem Einsatz voll geladener Akku bietet die Sicherheit einer berechenbaren Nutzungsdauer. Eine Primärzelle müßte vorsorglich ausgetauscht werden um nicht während des Einsatzes die Batterie wechseln zu müssen.

Der Selbstentladung von Akkus wirkt ein minimaler Entladestrom (Uhrwerk) oder regelmäßige kurze Energieentnahme (Taschenlampe) während der Lagerung entgegen. Da NiCd Akkus einen niedrigeren Innenwiderstand als NiMh Akkus haben, ist der NiCd Akku für höhere Entladeströme besser geeignet (Modellbau).
Akkus zeichnen sich gegenüber Alkali-Mangan-Primärzellen durch deutlich höhere Leistungsreserven (Belastbarkeit) aus. Im Übrigen sollte man für die Akkuauswahl den Hinweisen der Gebrauchsanleitung des Geräteherstellers folgen. Höhere Kapazität schadet im allgemeinen nicht. Schlechte Ladegeräte können die Akkus schädigen und damit schnell den anfänglichen Preisvorteil zunichte machen.

Akkus sollten vor der ersten Nutzung vollständig aufladen werden (sie sind beim Kauf nicht voll geladen). Bei der ersten Nutzung oder nach einer längeren Zeit ohne Nutzung kann es vorkommen, daß nicht die maximale Kapazität erreicht wird. Der sogenannte Memory-Effekt tritt auf wenn ein Akku mit niedrigen Strömen dauergeladen oder vor der vollständigen Entleerung aufgeladen wird. Dabei entstehen auf der negativen Elektrode bestimmte chemische Phasen (Verbindungen), die sich durch mehrmalige Wiederholung dieser Vorgänge noch weiter verstärken. Dadurch verringert sich die verfügbare Energie immer mehr, indem der Akku nur noch wenige Minuten die nötige Spannung liefert. Der Memory-Effekt hat mit den Eigenschaften der negativen Cadmium-Elektrode zu tun und tritt eigentlich nur bei Nickel-Cadmium-Akkus auf. Die Kapazität kann wieder hergestellt werden, wenn der Akku mehrmals vollständig entladen und danach wiederaufgeladen wird. Deshalb ist auch eine gut überwachte Entladefunktion bei einem Ladegerät wichtig. Die Gigabox bietet neben der Akku-Statusanzeige auch die Möglichkeit im Auto am Zigarettenanzünder betrieben werden zu können. Dies ist ein lleinstellungsmerkmal für Universallader mit Prozessortechnik.

Trägt ein Ladegerät eine Plakette besagt sie unter Umständen nur, daß die Verdrahtung dieses Gerätes (inkl. Anschlusskabel und Stecker) unter Beachtung des Europäischen Elektrotechnischen Standards (CENELEC), bzw. einer nationalen Norm wie VDE (Verband Deutscher Elektrotechniker) erfolgt ist. Auch eine TÜV-Plakette sagt nichts über die Ladeeignung des Gerätes für ein bestimmtes Akku-System.
Ein Blei-Akku benötigt z.B. zur Erhaltensladung einen sauberen Gleichstrom, Restwelligkeit schadet ihm. NiCd-Akkus werden durch Gleichstrom-Erhaltensladung geschädigt. Ein von einem Ladeprozessor gepulster Ladestrom ist bei diesen Akkus notwendig.

Die modenen, prozessorgeregelten Ladegeräte von Friwo-Compit erfüllen alle Anforderungen zum Laden von NiCd- und NiMh-Akkus.
Als erster Hersteller bietet Friwo-Compit einen Schnellader für NiMh-9V-Block-Akkus an. Das Speedy 9V lädt nicht nur in ca. zwei Stunden, sondern ermöglicht die maximale Leistung des Akkus im Bezug auf Kapazität und Lebensdauer.

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